Fortsetzung laut Disney-Produzent im Gespräch · KINO.de

Die Neuverfilmung „Aladdin“ hat sich größtenteils an der Handlung des Originalfilms orientiert. Doch der Produzent Dan Lin sieht in der Geschichte rund um den Straßendieb und dessen Wunderlampe genug Stoff für eine Fortsetzung.

Disney unterhält seine Fans nun schon seit langer Zeit mit den Remakes von ihren 90er-Verfilmungen. Auch der Klassiker „Aladdin“ aus dem Jahre 1992 blieb von der derzeitigen Realverfilmungswut von Disney nicht verschont. In diesem Sommer wurden die Kinogänger nach über 27 Jahren wieder in das ferne Agrabah geführt und konnten den Zauber der arabischen Nächte endlich wieder auf der Leinwand sehen. Auch wenn die Realverfilmung keinen neuen Rekord der weltweiten Kinoeinnahmen brachte, kann sich das Ergebnis von über eine Milliarde Dollar doch sehen lassen. Da überrascht es nicht, dass nun möglicherweise an diesen Erfolg angeknüpft werden möchte.

Der Produzent Dan Lin gab in einem Interview mit comicbook.com preis, dass er mit dem Film nicht nur eine würdige Realverfilmung des märchenhaften Klassikers schaffen, sondern ebenso dem Publikum seinen besten Film präsentieren wollte. Und es hat sich gelohnt. Laut Lin war das Feedback vieler Disneyfans mehr als positiv: „Sie haben den Film mehrere Male geschaut. Wir haben viele Fanbriefe von Leuten erhalten, die wirklich nochmal dahin zurückgegangen sind und ihre Freunde und ihre Familie mitgenommen haben.“

Es soll kein Remake der Trickfilm-Fortsetzungen werden

Mit „Dschafars Rückkehr“ (1994) und „Aladdin und der König der Diebe“ (1996) hatte der Originalfilm schon selbst zwei Fortsetzungen. Aber Lin möchte sich von diesen klar abgrenzen und ein eigenes Sequel erschaffen: „Wir wollen es auf dieselbe Weise bearbeiten wie den originalen Aladdin-Film und kein Bild-für-Bild-Remake von etwas, was es schon vorher gab.“

Diese Herangehensweise machte sich schon bei der Neuverfilmung bewährt. Der Film behielt zwar die originale Geschichte bei, aber hat sie mit neuen Ideen verflochten. So standen beispielsweise die Hauptcharaktere Aladdin (Mena Massoud) und Jasmin (Naomi Scott) nicht nur dem bösen Zauberer Dschafar (Marwan Kenzari) gegenüber, sondern lernten sich auch in einer Zeit von politischen Umbrüchen kennen.

Bisher ist das Sequel zu „Aladdin“ nicht in Produktion. Aber das Franchise bietet viel Potenzial und zusammen mit den originellen Ideen der Produzenten sehen wir vielleicht schon bald eine ganz neue Geschichte rund um Aladdin und seine Wunderlampe.

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